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Auenstein wurde sicher nicht an einem Sonntagmorgen gegründet – so viel steht fest. Mit geschwächten Kräften nach unruhiger Nacht wollten wir in Untergruppenbach in jedem Fall die Punkte abholen. Leider gaben die in Bestbesetzung spielenden Gäste nicht beide Punkte her und wir mussten uns mit einem Unentschieden zufrieden geben. Gelindert wurde die Pein glücklicherweise durch Haberzettel’s Rostbraten beim Après-TT.
Dabei hatte es gar nicht so schlecht angefangen. Trotz zweier Ausfälle (Günter wg. Krankheit / Breitenberger sonntagsbedingt) konnte wir mit 2:1 aus den Doppeln starten. Rehberger J./Bartenbach und Hofmann/Walter siegten klar – lediglich Schwarz/Rehberger hatten mal wieder keine Chance. Erst als im vorderen Paarkreuz beide Spiele knapp im Entscheidungssatz 2:3 verloren gingen merkte man, dass doch etwas anders war als sonst. Rehberger M. hatte Freude am Spiel und kostete alle Bälle (+9/+12/-10/+12) aus, bevor er den Gegner im vierten Satz verdient bezwang. Schwarz verlor nach einem verpassten 0:2 Start trotz hoffnungsvoller Aufholjagd schließlich doch noch 2:3. Die starken Ersatzspieler lieferten ein ausgeglichenes Ergebnis. Walter unterlag nur knapp nach taktisch und spielerisch gutem Einsatz im Entscheidungssatz – ein Sieg wäre hier allemal verdient gewesen. Hofmann legte seine ganze Erfahrung in die Wagschale und fegte den Kontrahenten mit einer soliden Leistung in 3 Sätzen vom Tisch. Somit stand es nach dem ersten Durchgang 5:4 für die Gastgeber. Wir waren fest entschlossen, den zweiten Durchgang deutlich für uns zu entscheiden – es mangelte nur an der Umsetzung. Offensichtlich wurde das Glück beim letzten Besuch im Spielkasino vollständig aufgebraucht. Im Spitzenspiel musste sich Rehberger J. wiederum denkbar knapp im fünften Satz geschlagen geben. Trotz guter und unangenehmer Spielweise wäre der Gegner normalerweise ein gefundenes Fressen für unseren Mini in Normalform … er war einfach ein wenig von der nicht vorhandenen Rolle. Kopf hoch Mini – im nächsten Jahr wird alles besser!
Bartenbach markierte den einzigen Sieg des vorderen Paarkreuzes an diesem Sonntag dafür klar mit 3:0. Spielstand nun 6:5. Es ging mit kleinen Schritten auf die 9 zu und uns wollte das Überholmanöver einfach nicht gelingen. Schwarz gewann etwas glücklich 3:2, dafür musste sich Rehberger J. nach anstrengendem und taktisch geprägtem Spiel im Entscheidungssatz geschlagen geben. Somit stand es vor den letzten beiden Partien 7:6. Hofmann traf nun auf seine Nemesis und konnte auch in der 20. Neuauflage dieser Partie gegen Klaus Horatschek nicht gewinnen. Nach 3 Sätzen gefüllt von Selbstzweifeln musste er sich - mit dem Schicksal hadernd - geschlagen geben. Auch hier gilt: Kopf hoch Frank – Dein Sieg gegen Klaus kommt noch! Marius Walter deklassierte seinen Gegner mit optisch ansprechendem Spiel zum Abschluss 3:0 und verkürzte damit auf 8:7, so dass wir aufgrund unseres Einser-Doppels Rehberger J./Bartenbach noch auf einen Punktegewinn hoffen durften. Der Spielrausch der Gastgeber war gar nicht leicht zu stören, nachdem sie nun am Gesamtsieg geschnuppert hatten. Die Hoffnung wich schnell kalter Ernüchterung als klar wurde, dass wir den roten Faden wohl vergessen hatten und sich einfach kein Spielfluss einstellen wollte. Mit schierem Willen und der vorhandenen Routine lag das bessere Ende mit 10:12 im fünften Satz auf unserer Seite. Fazit: Ziel verfehlt – Punkt gerettet.
Es spielten: Rehberger J., Bartenbach, Schwarz, Rehberger M., Hofmann, Walter
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